Eltern und Kinder sind in der heutigen Zeit von Stress und Verpflichtungen überfordert, verbringen viele Stunden des Alltags vor dem Computer und/oder dem Fernseher und verlieren immer mehr die natürliche Beziehung zu ihrem Körper. Da braucht es Momente der Entspannung, um sich selbst wieder spüren können und sinnvoll - mit allen Sinnen - Zeit zu verbringen.
Was kann Yoga bei Kindern bewirken?
Yoga hat nichts mit einem Fitnesstrend oder einer esoterischen Bewegung zu tun, sondern ist eine der ältesten Entspannungstechniken überhaupt! Während Erwachsene Yoga praktizieren, um sich zu regenerieren und vom Alltag loszulassen, unterstützt Yoga die Kinder in ihrem Aufbau. Konzentriertes Wiederholen von Yogaübungen bewirkt psychisches, physisches und mentales Wohlbefinden. Es besteht kein Wettbewerb oder Konkurrenzdenken - im Gegensatz zu schulischem Notendruck und konstantem „sich bewehren". Jedes Kind findet seinen eigenen Rhythmus, lernt seine Grenzen kennen und erzielt immer wieder neue persönliche Erfolge. Dies führt zu Selbstbestätigung und Steigerung des Selbstwertgefühles und bewirkt ein faires soziales Miteinander. Schüchternen Kindern wird geholfen, ihren Gefühlen und Ideen Ausdruck zu verleihen sowie persönliche Grenzen zu erforschen und zu überschreiten. Aktive Kinder finden durch Yoga Unterstütz
Das Urziel der yogischen Philosophie ist es, „Meister des eigenen Lebens zu werden“; einfacher ausgedrückt: sein Leben zu meistern.
Ab welchem Alter ist Yoga für Kinder empfehlenswert? In Indien sagt man, dass ein Mensch reif für Yoga ist, sobald er zu atmen beginnt! Bereits Babies werden durch sanfte Massagen und gezielte Bewegungen auf Yoga vorbereitet. Für Kinder im Alter von 3-6 Jahren sind „Eltern-Kind-Yogaeinheiten“ ideal, jedoch ist es ab 4 Jahren möglich, in eine Gruppe zu gehen – es kommt auf den Charakter des Kindes bzw. seine Erfahrung mit Gruppenunterricht an. Im Alter von 6 Jahren – zu Beginn der Schulzeit – liegt der beste bzw. wichtigste Zeitpunkt, um mit dem Yogaunterricht in der Gruppe mit anderen Kindern zu beginnen.
Grundsätzlich reagiert der Körper von Kindern schnell und der Zugang zu Yoga im Kindesalter ist zumeist sehr spielerisch. Die positiven medizinischen Auswirkungen von Yoga sind bereits wissenschaftlich erwiesen, wenn ein Kind jedoch Probleme oder eine Krankheit hat, ist es bestimmt nicht schlecht, sich den Rat eines Arztes zu holen.
Das Kind wird nicht von heute auf morgen absolut ausgeglichen, konzentriert oder beweglich wie ein Schlangenmensch sein! Es kommt oft vor, dass ein Kind anfangs eher skeptisch ist oder die Einheit nur zur Hälfte mitmacht. Generell fühlen sich dann die Eltern unter Druck gesetzt, weil ausgerechnet ihr Kind nicht so ist wie die anderen und so etwas spürt Ihr Kind! Wichtig ist, dass Sie die Ruhe bewahren und keine Erwartungshaltung haben. Dann stellt sich der Erfolg früher oder später von ganz alleine ein!
ung im Erzielen innerer Ruhe und Entspannung.
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